Biodynamisch angebaute Trauben, im Weingut ausgebaute Weine und eine Ernte, die vollständig auf dem Gut abgefüllt wird.
Lauzières wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert gegründet, als die Hugenotten in den «Alpilles» Zuflucht suchten. Aber erst 1992 entdeckte der weinbegeisterte Gérard Pillon ganz in der Nähe der Via Aurelia, im Herzen dieses lichtdurchfluteten Terroirs, die Domaine de Lauzières. Im Jahr 2011 übergibt Gérard Pillon die Leitung an seinen Sohn Christophe, der die Domaine de Lauzières vollständig übernimmt, um seine visionären Pläne zu verwirklichen. Im Jahr 2015 wird den Weinen sowie dem Olivenöl die Demeter-Zertifizierung verliehen.
Zwischen zwei Kalksteinklingen der Alpilles öffnen sich die 80 zusammenhängenden Hektar der Domaine de Lauzières. Es ist eine traumhafte Erde, wie von einem Segen berührt. Die Weine von Lauzières gehören zur Bruderschaft jener aussergewöhnlichen Weine, die nunmehr in diesem rauen und poetischen Bergmassiv angebaut werden. Die Cuvées gleichen diesem Gebirge. Ziseliert, klar.
Frische, Geradlinigkeit, Sanftheit – das ist kein Profil für eine Dating-Plattform, das die Vorzüge einer verwandten Seele aufzählt, sondern es sind die Begriffe, die regelmässig fallen, wenn von den in der Domaine de Lauzières ausgebauten Weinen die Rede ist: Die Frische ist jene, die am Gaumen bleibt – rein, wie die einschlägigen Blogs betonen. Die ebenfalls erwähnte Geradlinigkeit erkennt jene Tugend an, die Ehrlichkeit und Güte vereint. Und schliesslich die Sanftheit, im Verhältnis zur Welt und zum Prinzip des Lebens.
So wie einst die Mönche die schönsten Orte wählten, um ihre Abteien zu errichten, und dabei ihr irdisches wie geistliches Wissen einbrachten, so sind auch jene, die sich für die Betreuung der Domaine entschieden haben, zugleich glücklich und von ihrer Aufgabe in Beschlag genommen. Denn das Beste ist ein Anspruch, den man sich erst verdienen muss.